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REX THE DOG

 

Es ist Frühsommer 2004. DJs rund um die Welt hören sich seit Wochen durch zahllose Maxis, auf der Suche nach dem perfekten Sommer-Tune. Kurze Zeit später haben sie gefunden, wonach sie suchen. Rex The Dog heißt der Artist der Saison 2004, "Prototype" seine Club-Hymne. Damit beginnt die eigentliche Rex The Dog-Story. Alle Welt will natürlich schnellstens wissen, wer sich hinter dem sympathischen Pseudonym verbirgt. Vor allem als mit der "Frequency"-EP im September 2004 ein weiterer Clubhit von Rex The Dog erscheint.

In den folgenden Monaten schießen die Spekulationen ins Kraut. Manche vermuten Daniel Miller, Chef von Mute Records und ebenfalls glühender Verehrer des Korg 700S, hinter dem geheimnisvollen Projekt. Andere glauben, dass ein unbekannter Londoner Produzent Rex The Dog ist. Remixaufträge für The Prodigy, The Knife und Depeche Mode lassen die Gerüchteküche in der Folge überkochen. Gewiss ist bei allen Spekulationen aber nur eines: die Tracks von Rex The Dog erscheinen beim Kölner Label Kompakt.

Dort hütet man die Identität lange Zeit, als sei es die Rezeptur zu einem Zaubertrank. Erst im Sommer 2005 kommt Bewegung in die Sache, als das Kölner Label einen Livegig von Rex The Dog bekannt gibt. Nach und nach wird zur Gewissheit, was manch einer schon länger vermutet hat. Rex The Dog ist der Londoner Produzent Jake Williams. Das für Sommer 2006 angekündigte Debütalbum des Briten verschiebt sich allerdigs, da die Remixarbeiten und Liveanfragen (u.a. Australien) nicht abreißen.

Im Oktober 2006 erscheint die dritte 12"-Maxisingle namens "Maximize", die soundtechnisch den guten alten Juno 106 Synthesizer abfeiert. Auf der B-Seite "Every Day (Could Be Our Last Day)" ist sogar Gesang zu hören. 2007 erscheint ein Rex The Dog-Remix der The Sounds-Nummer "Tony The Beat".